US-Firmen für den professionellen Einsatz – Eine Alternative zu Offshore-Unternehmen?
In den Medien findet man öfters Statements über US-Firmen und deren Eignung für Geschäfte hierzulande. Grundsätzlich sind gut installierte US Corp. weltweit einsatzfähig. Auch in Deutschland kann mit einer Niederlassung oder unselbständigen Zweigstelle agieren, falls dies überhaupt notwendig erscheint. Was aber wirklich Gefahren in sich birgt, sind Briefkastenfirmen, deren Nutzen zweifelhaft ist, denn der Nachweis einer geschäftlichen Tätigkeit
und vor allem der wirtschaftlichen Entscheidung vor Ort ist maßgebend für eine Anerkennung durch Behörden. Auch Geschäftpartner zeigen sich nicht gerade begeistert, wenn man mit solchen Konstruktionen operiert.
Falls man mit US-Firmen arbeiten möchte, sollte eine solide Gründung durch fachkundige Anwälte vor Ort erfolgen, die nicht nur alle juristischen Feinheiten berücksichtigen, sondern eben auch die Inhaber mit variablen Möglichkeiten bezüglich des täglichen Geschäfts ausstatten. Ohne Hilfe können Sie keine ernstzunehmende Firma gründen, auch wenn dies vielleicht von dem einen oder anderen Gründungshelfer propagiert wird. Zu viele „billige“ Gründungen haben solchen Kunden nichts außer Ärger eingebracht. Zudem versagen deutsche Gerichte auch die Anerkennung von simplen Delaware Firmen und „ziehen“ die Gründer in die persönliche Haftung. Dies kann selbstverständlich nicht im Sinne der Gründer sein.
Oft sind auch keine Mitarbeiter mit Kenntnissen in der deutschen Sprache verfügbar, so dass Sachverhalte nicht befriedigend geklärt werden können.
Folgende Punkte sollten berücksichtigt werden, falls Sie ernsthaft mit einer US Corp. arbeiten möchten:
· Sie sollten auf die Hilfe von US-Anwälten Zugriff haben, die schon seit längerer Zeit in diesem Metier tätig sind.
· Die Gründungsfirma sollte mindestens seit 10 Jahren tätig sein.
· Dem Besitzer sollte ein anonymes Arbeiten ermöglicht werden, das im täglichen Geschäft praktikabel ist.
· Generalvollmachten für die Besitzer müssen notariell erstellt werden.
· Weiterhin benötigen Sie einen Telefonanschluss / Telefonservice vor Ort.
· Eine überprüfbare Straßenadresse (nicht nur ein Postfach) muss zur Verfügung stehen.
· Alle Gründungsunterlagen sollten auf Englisch und Deutsch geliefert werden.
· Der Service sollte zumindest an Werktagen erreichbar sein.
· Sie benötigen mindestens einen Ansprechpartner, dem Sie auf Deutsch Ihre Probleme schildern können.
Warum ist eine US Corp interessant? Nun, es gibt eine Reihe von Vorteilen:
· Stammkapital: Sie können eine Corp. mit reichhaltig Stammkapital gründen, das jedoch nie eingezahlt werden muss. Auch bei einer Auflösung wird die Einzahlung nicht gefordert.
· Haftung: Als Eigner einer Corp. sind Sie von der persönlichen Haftung befreit.
· Anonymität: Sie können mit einem formellen US-Präsidenten / – Director Ihrer Gesellschaft arbeiten und selbst im Hintergrund anonym bleiben.
· Schutz des eigenen Vermögens: Ihre US Corp. kann Vermögen (Immobilien, Wertpapiere, Grundstücke, Boote etc.) halten, ohne dass man dieses Vermögen Ihrem Privatvermögen zurechnen kann. Ebenso kann die US Corp. als Gesellschafter Ihrer heimischen Firma agieren.
· Steuerliche Gestaltung: In bevorzugten Bundesstaaten gibt es keine Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer. Die Einkommensteuer ist allerdings nicht zu umgehen. Diese beträgt 15%-34%. Ein Gewinn von 50.000 Dollar wird aber lediglich mit 15% besteuert. 34% sind ab einem Gewinn von US$ 10 Millionen zu
zahlen. Zudem können Sie Ausgaben, Abschreibungen geltend machen.
· Neuer Start: Falls hierzulande ein Gewerbeverbot verhängt wurde, können Sie mit einer US Corp. auch unter eigenem Namen weltweit Geschäfte aufnehmen, Konten führen, Kreditkarten beantragen.
· Freie Wahl: Durch Gründung in bestimmten Bundesstaaten gibt es keine Zweckgebundenheit der Firma, d.h. Sie
können mit Ihrer Corp. alle Geschäfte machen, in verschiedenen Branchen arbeiten.
· Kapital vor Ort: US-Firmen mit Potenzial erhalten von Banken auch Kapital in Form von günstigen Krediten. Manche Bundesstaaten fördern konkret Ansiedlungen, wenn Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden. Selbstverständlich benötigt nicht jeder Gründer eine Corp. mit mehreren Millionen Dollar Stammkapital. Schon ab 1.250 € können Sie Firmen gründen.
Unser Tipp: www.usa-ag.com www.delaware-corporation.de
