Internationale Amtshilfe
Wer Steuern reduzieren möchte, sollte hier (noch) im legalen Bereich bleiben, denn eine Briefkastenfirma ohne Rechtssicherheit kann leicht zu Problemen führen, insbesondere in Zeiten der internationalen Amtshilfe, denn zur Zeit sind deutsche Finanzämter besonders aktiv beim durchsuchen von Geschäften mit Auslandssachverhalten, ob Autos aus Polen oder Erdbeeren aus Holland – es ist üblich, daß schon vorab geprüft wird ob der Lieferrant wirklich existiert, eine UST-ID besitzt und ob die Zollpapiere echt sind. Hier wird durch die Steuerbehörden versucht, Scheinfirmen aufzudecken. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Steuerbehörden, versorgen immer häufiger auch deutsche Steuerfahnder ihre ausländischen Kollegen mit Unterlagen. Der länderübergreife Informationsaustaush, der durch das EG-Amtshilfegesetz (AGAHiG) geregelt ist, regelt den Informationstausch innerhalb der EG.
