Deutschlands Finanzbehörden haben mehr Möglichkeiten Steuersünder auf die Spur zu kommen, als Sie denken und das ist auch gut so, denn durch illegale strafbare Steuerhinterziehung verliert der Deutsche Staat geschätzt mehrere Milliarden Steuern im Jahr. Warum es immer noch Menschen und Unternehmen gibt, die sich als Steuersünder strafbar machen, obwohl es auch anders geht, ist fraglich…
Händler-Scan im Internet
Manche Personen verkaufen gewerblich bei Ebay und anderen Verkaufsplattformen (Kleinanzeigen Seiten, Auktionen, Shops) ohne die Umsätze zu versteuern, dies ist nicht nur strafbar, dies ist auch Anreiz genug für die Behörden das Internet nach Händlern zu durchsuchen, die zwar gewerblich Handeln, aber ihre Gewinne dem Finanzamt verheimlichen.
Geldwäsche und Deutsche Anwälte
Erzählen Sie mal ihrem Haus-Steuerberater mit Sitz Deutschland von ihrem nicht versteuerten Konto in Lichtenstein. Wenn Sie Pech haben, wird er dies anzeigen müssen, da er als Mitwisser sonst sein Mandant sofort niederlegen müsstek, um nicht selbst wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung strafrechtliche und berufsrechtliche Schwierigkeiten zu bekommen, falls Sie diese Angelegenheit nicht aufdecken wollen. Viele Institutionen und Berufsgruppen unterliegen der Meldepflicht im Kampf gegen der Geldwäsche und selbst Banken müssen auch bei Nummernkonto die Kundenidentität festhalten, dies gilt auch für Bargeld-Einzahlungen.
Geldströme in der EU / Geld über die Grenze bringen
Bei Banküberweisungen über 12.500 Euro wird automatisch eine Mitteilung an das Finanzamt geschickt, dies ist in Deutschland Gang und Gebe. In anderen Ländern z.B. Spanien gibt es schon ab 2500 Euro eine Mitteilung an das Finanzamt.
Geldtransfer per Auto / Bahn / Flugreise ist ebenso schwierig, denn ohne Voranmeldung dürfen Sie nur 10.000 Euro (und nicht ein Cent mehr) über die Grenze gebracht werden. Wer glaubt, man könne mit 2 Personen 20.000 Euro ohne Voranmeldung über die Grenze bringen irrt, denn wenn der Zoll das Geld in EINER Geldbörse findet, der geht von Geldschmuggel aus. Selbst wenn es Ehepartner sind, es gilt pro Person 10.000 Euro.
Tschüss Bankgeheimnis: Kontenzugriff bei Deutschen Banken
Seit 2005 gibt es für Finanzbehörden die Möglichkeit, flächendeckend danach zu suchen, bei welchen Banken ein Bürger Konten und Depots unterhält. Selbst in den letzten 3 Jahren aufgelöste Konten werden erfasst.
Bei konkreten Verdacht auf Steuerhinterziehung, darf das Finanzamt auch genaue Kontobewegungen einsehen.
Informationsaustausch: Wenn heimische Beamte in anderen EU-Staaten wegen Steuerhinterziehung nach allen Bankverbindungen einer Person nachfragen, müssen die betroffenen EU-Staaten seit 2006 Auskunft über alle Bankverbindingungen im Land geben.
Die totale Überwachung jedes Bürgers strebt Deutschland schon länger an, nun gibt es seit 2008 eine weitere Überwachungsform:
Steuer-Kennzifer , die bundeseinheitliche Steuernummer müssen Anleger auch bei einem Konto im Ausland angeben. Diese Kennziffer soll für innerberhördlichen und grenzüberschreitenden reibungslosen Datenabgleich sorgen und ist auch für weitere geplate Kontrollen nutzbar.
Besonders Unternehmen haben leichtes Spiel, bei der legalen Senkung der Steuern auf ein absolutes Minimimum, hier reicht eine Zypern Limited um die Steuern auf unter 10% zu senken.