Achtung! Umfangreiche Überwachung von E-Mails und Mobilfunkgesprächen EU weit!
Aufgrund der jüngsten Anschläge in Großbritannien hat die britische Administration verstärkte Abhörtätigkeiten in der gesamten EU angekündigt. Es ist zu erwarten, das nationale Behörden der führenden EU Nationen diesem Wunsch entsprechen und die Aktion mit der internationalen Fahndung nach Terroristen rechtfertigen werden. Die Briten möchten in Zukunft E-Mails und Telefongespräche sammeln, speichern und mit Hilfe spezieller Programme zeitgerecht auswerten. Was ist die Konsequenz? EU Bürger werden in Zukunft massiv ausspioniert. Dabei spielt es keine Rolle, ob man verdächtig ist oder nicht. Die Erkennungssoftware des MI5 arbeitet nach ähnlichen Kriterien wie die der NSA in den USA: Das Programm identifiziert Zusammenhänge anhand von Wörtern, Ausdrücken, Sätzen und erstellt dann ein Protokoll, das nachbearbeitet wird. So kann es passieren, dass Sie in die Fahndung / Überwachung geraten, obwohl Sie absolut nichts mit terroristischen Aktivitäten zu tun haben, aber zufällig mit den „passenden Wörtern“ gearbeitet haben. Dann werden Ihre E-Mails und Gespräche gesondert überwacht. Zwar stellen sich einige EU Nationen gegen die Initiative, aber es zu befürchten, dass im Zuge der Terroristenfahndung die überwiegende Mehrheit zustimmt und eine EU-weite Aufzeichnung von Mails und Gesprächen bald realisiert wird.
Tipps:
- Vermeiden Sie den Versand von sensiblen Informationen per EMail (Baupläne, Zeichnungen).
- Achten Sie besonders auf Ihre Wortwahl. Es dürfen keine arabischen Ausdrücke, religiösen Fachausdrücke aus dem
Islam enthalten sein.
- Genauso wenig sollten Sie in Ihren Mails über Sprengstoff,
Waffen oder Zünder schreiben.
- Fanatische politische Ansichten sollten Sie nicht per Mail verbreiten.
- Vermeiden Sie Unterhaltungen per Handy in arabischer Sprache.
Bei allen oben genannten Merkmalen meldet die Software verdächtige Aktivitäten und die Dienste leiten weitere Maßnahmen zur Überwachung ein.
